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| "Einspritzanlage" von Moppedfahrer |
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Geschrieben von: Sysiphus2 - 05.12.2023, 15:28 - Forum: Archiv 2006-2023 (nur Lesen)
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Moppedfahrer am 15.03.2008 - 15:07
Hallo Gemeinde !
Ich möchte nur einen kleinen Erfahrungsbericht zum Besten geben um vielleicht anderen GTS`lern zu helfen.Ich hatte das Problem,daß der Motor im unteren Drehzahlbereich plötzlich abstarb.Das konnte an einer Ampel sein oder noch besser (vor allem für die Hinterherfahrenden) mitten im Kreisverkehr.Das muss wirklich ulkig ausgesehen haben,wenn der Moppedfahrer vor einem plötzlich die "Ausleger" ausstreckt um schlimmeres zu verhindern.Ab und zu erfreute mich auch noch die Motorkontrolleuchte mit "Brennen".Ich habe den Speicher auslesen lassen,aber es wurden keinerlei Fehler angezeigt! Irgendwann ging es beim besten Willen nicht mehr und ich bin zum Händler meines Vertrauens (Natuschke & Lange,DEL) gefahren.Dort wurde die gesamte Einspritzanlage zerlegt und gründlich gereinigt.Das Ergebnis ist kaum zu beschreiben.100% ig konstanter Leerlauf.Der Motor spricht fast digital auf Gasbefehle an.Übrigens,ausgegangen ist er auch nicht mehr.Sollte also jemand mal die gleichen Wehwehchen bei seiner EFI feststellen,dann lasst auf jeden Fall die Einspritzanlage gründlich säubern.Diese Reinigung fand bei Km-Stand 88.000 statt.Bis zur nächsten warte ich nicht mehr so lange.O.K.,das Ganze schlägt mit 350 Euro zu Buche,aber die Ausgabe lohnt allemal.
Eine sonnige und unfallfreie Saison 2008
wünscht
Moppedfahrer
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| "Neuer Sprit" von stefan |
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Geschrieben von: Sysiphus2 - 05.12.2023, 15:21 - Forum: Archiv 2006-2023 (nur Lesen)
- Keine Antworten
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stefan am 16.01.2008 - 19:55
Hallo Gemeinde,
wie ihr sicher wisst, und in den einschlägigen (Fach)Zeitschriften zu lesen ist wird ab 2009 der Anteil von Biosprit in Normal und Super von 5% auf 10% erhöht. Nun ist aber nicht ganz klar ob jeder Motor das Ganze auch verträgt oder man auf SuperPlus umrüsten muss. Deswegen habe ich einfach einmal an Yamaha geschrieben um von denen ein Statement zu erhalten. Die Antwort ist leider noch nicht so ganz befriedigend:
"Yamaha Deutschland schrieb
Sehr geehrter Herr Mende,
leider können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussagen zur Verträglichkeit bei der von Politikern
geforderten Mengen von Ethanol im Benzin machen.
Der Hersteller Yamaha Motor Japan wird dieses Thema prüfen und die Importeure in der Zukunft informieren.
Zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns keine Bedenklichen Informationen vor.
Mit freundlichen Grüßen / Kind regards,
i.A. Christian Meuter
Service-Assistent
Assistant After sales service
Yamaha Motor Deutschland Gmbh
Hansemannstrasse 12, 41468 Neuss
Korrespondenzanschrift: Postfach 21 06 53, 41432 Neuss"
So heißt es also: "Schau'n mer mal..."
Viele Grüße und immer einen Liter Sprit im Tank
stefan
tombigts am 17.01.2008 - 10:14
Hallo Jungs,
zum Thema:
Ich bin seit langer Zeit Mitglied im BMW-Forum.
Dort wird das Thema intensiv behandelt. Lt. BMW müssen die Fahrzeuge umgerüstet werden um den E85 Sprit zu vertragen. In dem Forum gibt es Mitglieder, die schon seit mehreren Jahren E85 zum Benzin dazu mischen, ohne irgendwelche Probleme.
Einer der Bastler hat diverse Schläuche, Dichtungen und Filterelemente in diesen Sprit seit ca. 2 Jahren im Glas eingelegt und keine Veränderung feststellen können.
Die Hersteller behaupten, daß Biokraftstoffe agressiv
sind und Materialien zerstören können. Laut Test ist
das aber nicht zu erkennen. Die Umrüstung würde bei meinem Auto ca. 700.-- € kosten. Es würden Kraftstofffilter, Benzinleitungen, Dichtungen und diverser Kleinkram getauscht.
Ich selbst fahre in meinem Auto ein Gemisch von 60% Benzin zu 40% E85. Die Karre läuft absolut problemlos, und das seit fast einem Jahr.
Einige der BMW Fahrer gehen auf bis zu 30/70, dann haben die Fahrzeuge leichte Startschwierigkeiten beim Kaltstart, ist aber nach ein paar Sekunden erledigt.
Der Spritverbrauch ist etwas höher, ca. 1/2 Liter auf 100km.
Die Verbrennungtemperatur des Biosprits ist etwas höher als beim Benzin, jedoch unkritisch in Bezug auf die Zylinderkopfdichtung und die Ventilsitze.
Die 106 Oktan im E 85 sorgen für, so mein Gefühl,
ein wenig besseren Durchzug und runderen Motorlauf.
Bei BMW ist es so, daß die Steuergeräte in Verbindung mit der Lambdasonde für das Nachregeln des Zündzeitpunktes sorgen. Sollte bei der EFI eigentlich auch der Fall sein.
Meine Meinung :
5 % Bio sind jetzt schon im Benzin, dieser Anteil wird auf 10% erhöht. Ich bin fest davon überzeugt, daß das unserem elektronisch geregelten Einspritzsystem überhaupt nichts ausmacht.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte SuperPlus fahren, da ist gar kein Bio mit drin.
Thomas
pappa am 17.01.2008 - 18:48
Wenn man dann bedenkt, dass die BMW-Motoren in der Reglel mit Normalbenzin zufrieden sind, ist deine Aussage zumindest erst mal beruhigend.
Gruß
Andreas
ralfbrueggmann am 18.01.2008 - 01:27
Loide,
ich hab da mal ein wenig gegoogelt...
was man da so alles findet: von Supertoll bis da fällt gleich alles auseinander findet man da alles.
Die wenigen halbwegs "offiziell" klingenden Aussagen gehen so in etwa in die Richtung, daß höher dosiertes Ethanol ein Korrosionsproblem bei Alulegierungen mit sich bringen soll:
Zitat wiwo.de:
Das wesentliche Problem, das bei einer Beimischung von zehn Volumen-Prozent Ethanol in Ottokraftstoffen von der Automobilindustrie erwartet wird, ist die Korrosion von Aluminium-Bauteilen (sogenannte Ethanolatkorrosion). E10 kann insbesondere unter hohem Druck und hohen Temperaturen korrosiv auf Aluminium unter Alkoholatbildung reagieren... Bei dieser Korrosion auftretende Leckagen im Kraftstoffsystem stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar, da sie aufgrund der leichten Entzündlichkeit von Benzin zu Fahrzeugbränden führen können... Besonders gefährdet durch Ethanolatkorrosion sind Direkteinspritzer-Ottomotoren der ersten Generation, die mit Aluminium-Rail ausgestattet sind...
- Wenn ich jetzt nicht gerade Blond bin, spritzt unsere Dicke ja klassisch in den Ansaugtrakt, könnte also von daher noch passen. - Für den Motor selber scheint Exx-Sprit problemloser zu sein, das Zeug ist wohl im flüssigen Zustand agressiver.
Bezüglich der quellenden, oder sonstwas machenden, Dichtungen und Leitungen: das ist zwar die verbreiteste Latrinenparole, scheint tatsächlich aber das geringste Problem zu sein. Ethanol verhält sich zu den meisten im Treibstoffumfeld verbauten Kunststoffe anscheinend eher neutral.
Die für E85 ausgelegten FFV-Fahrzeuge werden, soweit ich herausfinden konnte, eigentlich nur mit anderen (härteren) Ventilen und einem angepassten Motormanagement ausgerüstet, that's it. (Sonst würde z.B. Ford sicher auch mehr als 300 Taler aufpreis nehmen...)
Ich hoffe jetzt mal, daß Yamaha keinen konsequenten Leichtbau betrieben hat, und die Benzinpumpe, Kraftstoffleitungen und Einspritzdüsen nicht aus billigstem japanischem Wurmalu gebaut haben, dann denke ich, daß wir nächstes Jahr deswegen keine Probleme haben sollten.
Auf jeden Fall wird die dieses Jahr bestimmt noch überkochende Diskussion über E10 den Spritfirmen helfen, uns noch so eine megatolle "Hyper-Plus" Suppe amzudrehen, die garantiert Ethanolarm ist, 101 Oktan hat und uns ja wunder was für Fahrleistungen beschert, dafür aber auch nur mind. 10 Cent teurer als die eh' schon überteuerte 100 Oktan-Suppe sein wird. Naja, wer's braucht...
(BTW: in Amiland gibts E10 wohl schon seit 25 Jahren und da fahren unsere Autos ja auch...)
C'Ya
Ralf
(so, und nu' immer feste druff )
stefan am 18.01.2008 - 23:31
Hallo Ralf,
wenn in Amiland schon E10-Sprit vertickt wird und unsere Maschinen / Autos da ja auch fahren, warum wird dann hier so ein Aufstand gemacht?
Beim ADAC (da habe ich keinen Link gefunden, es stand aber in der letzten Motorwelt), im Stern usw. wird das Thema breit getreten.
Und weil ich weder Lust noch Knete für neue Fahrzeuge bzw. noch teureren Sprit habe bin ich halt hin gegangen und habe die verschiedenen Hersteller zu diesem Thema angeschrieben.
Die Antwort von Yamaha ist übrigens von der Aussage her identisch mit der von Nissan, Honda und VW: "Da können wir momentan noch nichts zu sagen." Und das hört sich für mich so an wie: "Wenn sie solch alte Fahrzeuge haben sollten sie entweder neue kaufen oder zu Fuß gehen, wir interessieren uns nur für Neukunden / -käufer!"
(BTW: Die Fahrzeuge sind zwischen 7 und 10 Jahre alt; und die halten auch noch das 3fache!)
Klar, der Motor verträgt den Sprit (warum auch immer) nicht - dann zahle ich halt 20 Cent mehr für eigentlich unnötiges Super Plus! Das ist aber nicht wirklich die Lösung!
In diesem Sinne: sauber bleiben
stefan
ralfbrueggmann am 19.01.2008 - 23:33
Stefan,
tja, das jammern und panikmachen gehört in Deutschland wohl mittlerweile zum guten Ton. Ich hab' die letzte Motorwelt nicht gelesen und finde die gerade auch nicht mehr (schei.. Aufräumen ),aber wenn die pauschal von Dichtungsproblemen bei allen älteren Autos gesprochen haben, erscheint mir das einfach nur populistisch. Leider machen da auch die Info-Medien mit und treten die wildesten Gerüchte genüsslich breit.
Am Ende wirds dann kommen, es weis zwar immer noch keiner genaueres, aber der Volksaufstand bleibt komischerweise aus; die Verunsicherten fallen auf die Suppenhersteller rein und tanken teuer, der Rest bleibt beim (neuen) Alten und trotzdem wird vermutlich kein Motor deswegen zusätzlich verrecken... (Hoffen wir mal )
In Amiland wurde seit der Ölkrise in den 70ern das "Gasohol" in E10 und E85 eingeführt - und nun verkauf Du im Amimerika mal ein Auto (Motorrad), das nicht mit allen angebotenen Spritsorten fährt, die Millionenklagen möchte ich sehen!
Ich hab mal weiter gesucht bezüglich der Problematik Ethanol: Latex quillt auf und PVC verliert die Weichmacher wenn man es in Spiritus einlegt. Die Fetischisten unter uns hören es mit Grauen, aber in unseren Fahrzeugen ist Latex außer in den Reifen wohl schon seit einiger Zeit eher selten geworden und PVC wird wohl im Umfeld vom Kraftstoff auch eher selten verwendet. Als Gummi kommt ja eher Butyl zur Anwendung und das ist anscheinend resistent (übrigens auch gegen Öl, weswegen Latex js schon nicht zu empfehlen ist).
Bleibt also noch das Aluproblem, aber geh ich mal davon aus, daß das bei uns nicht zum Tragen kommt (ist halt keine DFI).
Edith sagt: Die zwar etwas schwammige Aussage von Yamaha interpretiere ich übrigens erstmal für eine Art Unbedenklichkeitserklärung - Die sollten doch wohl wissen, was für Materialien üblicherweise in ihren Moppeds verbaut worden sind. Außerdem hoffe ich, das da noch was aus Japan kommt, zum einen wurden die Komponenten ja auch in anderen, öfter verkauften Motorrädern verbaut, zum anderen will auch Japan E10 einführen...
Aber: Ethanol ist ein verteufelt gefährliches Zeug! Darum schütten es viele von uns ja auch gelegentlich bis öfter mal in sich rein um es zu vernichten
(Ich mache hier übrigens gerade einen Feldversuch mit einem Fläschchen E9 von der Mosel )
Abba jetzt weiß ich, warum der Tommy auf der Tour beim Treffen einen inkontinenten Tank hatte: der hatte bestimmt schon E10 getankt... *duckundweg*
Bis denn, denn
Ralf
*Disclaimer*
Meine Infos kommen ausschließlich aus dem Web. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständkigkeit und Richtigkeit und stellen nur meine persönliche Meinung dar. Sollten also in der Saison 2009 reihenweise Probleme mit dem Sprit auftreten, wendet euch bitte an die Hersteller - ich hab dann das gleiche Problem...
Bei meinem Tripple hab ich das Problem zum Glück noch nicht: der will jetzt schon die Super+ Suppe...
[Dieser Beitrag wurde am 19.01.2008 - 23:42 von ralfbrueggmann aktualisiert]
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| "Ölwechsel schilfgelaufen" von <guest> |
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Geschrieben von: Sysiphus2 - 05.12.2023, 15:18 - Forum: Archiv 2006-2023 (nur Lesen)
- Keine Antworten
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<guest> am 23.07.2007 - 20:01
Hallo Leute!
Ich hab ein riesiges Problem: Wollte bei meiner EFI (Bj 97, ca. 25300 km) selbst einen Ölwechsel machen. Der alte Ölfilter saß aber so tierisch fest, dass alle meine Versuche, das Ding abzukriegen,absolut vergeblich waren. (Ich hatte leider keinen passenden Schlüssel und hab ihn erst mitm Schraubenzieher durchstochen und dann versucht zu drehen, ging aber nicht). Ein Kumpel meinte dann, ich sollte das Ding vorsichtig mitm Schraubenzieher "freischlagen". Gesagt getan - es hat tatsächlich geklappt.Leider mit fatalen Folgen:
Die Dichtfläche, auf der der Gummiring des Ölfilters aufliegt, ist beschädigt, d.h. es ist ein Grat entstanden. Hab dann versucht ihn vorsichtig wegzufeilen.
Neuen Ölfilter drauf, neues Öl rein und Motor gestartet - aus dem Ölfilter trat Öl aus, zwar nicht in Unmengen, aber fahren kann ich bis jetzt nicht.
Hab dann heute n Kollegen inner Werkstatt angerufen: die Dichtfläche, die beschädigt ist gehört zu der Ölkühleinheit, die nur als ein Teil erhältlich ist (ich dachte, die "Edelstahlrosette", auf die der Ölfilter aufgedreht wird, ist allein austauschbar). Und diese Ölkühleinheit soll schlappe 310 Euro kosten.
Ich weiß nicht mehr weiter.
Habt ihr irgendwie eine Idee?
Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
mfg, akki
gtsbiker am 23.07.2007 - 22:01
Hallo Akki.
"Und willst Du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein". Das haut nicht hin. Mein Tip für diese Fatale Situation wäre Curil aus der Tube. Damit kann man Dichtungen noch dichter machen. Ich kenne es noch aus der guten alten Kadett-C-Zeit. Damit hat man eigentlich jede Dichtung auch wirklich dicht bekommen. Das Zeug bleibt flexibel und ist hitze- und ölbeständig. Ich würde das Ölfiltergummi im montierten Zustand an der undichten Stelle großflächig "eincremen" und dann zum Aushärten etwas warten. Die genaue Zeit steht bestimmt auf der Tube. Damit sollte es eigentlich klappen.
Ich wünsche Dir viel Glück. Und lege Dir für die Zukunft einen Ölfilterschlüssel zu. Son Ding kostet nicht die Welt und erleichtert die Arbeit sehr.
Bis dann und mach mal Meldung ob´s geklappt hat...sofern Du es ausprobierst.
Gruß
Martin
pappa am 23.07.2007 - 23:16
Ich habe das Teil noch von einer FZR hier rumliegen, sollte passen. Melde dich bitte unter jobaro@t-online.de wenn du Interesse hast.
Gruß
Andreas
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| "Anlasser" von boris |
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Geschrieben von: Sysiphus2 - 05.12.2023, 15:16 - Forum: Archiv 2006-2023 (nur Lesen)
- Keine Antworten
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boris am 11.06.2007 - 20:50
Hallo GTS-Freunde,
passt an einem GTS-Motor BJ.1994 auch ein Anlasser
von einer FZR1000 gleichen BJ.?
Oder wo liegt der Unterschied?
Gruss
Boris
gtsbiker am 12.06.2007 - 22:34
Hallo Boris.
100%ig sicher bin ich mir nicht, aber da der GTS-Motor ja eigentlich ein FZR-Motor ist, würde ich sagen datt Ding passt. An der Pripherie haben die bestimmt nix geändert, warum auch, hat sich ja bewährt.
Gruß
Martin
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| "Wo gehören die Schläuche der Airbox hin? - Hilfe..." von <martin_megacomete> |
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Geschrieben von: Sysiphus2 - 05.12.2023, 15:13 - Forum: Archiv 2006-2023 (nur Lesen)
- Keine Antworten
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<martin_megacomete> am 26.02.2007 - 12:45 Zum Seitenanfang Beitrag zitieren Beitrag melden Beitrag verändern Beitrag löschen
Hallo
Ich hab's in einem anderen Forum auch schon geposted - bitte nicht böse sein, aber brauche dringend Eure Hilfe...
Zum einstellen des Ventilspiels habe ich (logischerweise) die Airbox an meiner GTS ausgebaut. Ist schon ein paar Wochen her und jetzt weiß ich nicht mehr wo die 2 kleinen Schläuche hingehören. Ich meine die, die an den Vertiefungen unter den Luftfiltereinsätzen dran sind. In Fahrtrichtung gesehen ist es links ein kurzer und rechts ein längerer Schlauch. Im Werkstatthandbuch habe ich nichts gefunden ;-(
Also – wäre super nett wenn mir jemand auf die Sprünge helfen könnte.
Danke und Gruß, Martin
Matthias am 26.02.2007 - 19:42
Hallo Martin,
an der Airbox sitzt an der rechten Seite die Entlüftung des Kurbelwellengehäuses und an der linken der eigentlich längere Ablaufschlauch für evtl. Kondenswasser o.ä. der beim Schwingenlager nach unten geführt ist.
Gruß Matthias
<martin_megacomete> am 26.02.2007 - 22:11
Hallo Matthias
Die von Dir beschriebenen Schlaeuche kenne ich - die hab ich vor dem Ausbau sogar markiert...
Von der Airbox gehen aber in Summe 4 Schlaeuche ab. Die 2 genannten die quasi vor dem Tank sitzen - und dann gibt es noch 2 Schlaeuche die wie gesagt von den Vertiefungen unter den Luftfiltereinsaetzen abgehen, als in etwa ueber dem Zylinderkopfdeckel. Die meine ich - da weiss ich nicht mehr wo die hin sollen.
Also, die Frage ist immer noch offen - bitte um Hilfe..
Danke und Gruss, Martin
Matthias am 27.02.2007 - 17:06
Hallo Martin,
ich habe eben nochmal in die Microfiche geschaut.
Die beiden Schläuche hatte ich garnicht mehr auf dem Zähler, soweit ich mich erinnern kann sind das Ablaufschläuche die schließen nirgenwo an. Es kann sein das sie in die Gummilappen, die seitlich sitzen, mit hineingefrimelt werden.
Gruß Matthias
<martin_megacomete> am 27.02.2007 - 21:19
Hallo Matthias
Danke fuer die Info. So was in der Art dachte ich mir schon fast aber als GTS-Neuling fuehlt man sich wohler wenn es einem der Experte bestaetigt.
Also - nochmal vielen Dank fuer Deine Hilfe und Muehe.
Gruss, Martin
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| "KETTENSATZ 532ZLV 118 X-Ring" von Ripley |
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Geschrieben von: Sysiphus2 - 05.12.2023, 13:54 - Forum: Archiv 2006-2023 (nur Lesen)
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Ripley am 20.10.2006 - 18:18
MOIN-MOIN
Muß mal dumm fragen.
Sind beim Kettensatz die Ritzel und Kettenblatt dabei,oder sollte man sie einzeln bestellen?
Kette von DID iss klar und wer liefert gute Ritzel dazu?
Gruß Burkhard
stefan am 20.10.2006 - 21:22
Hi Burkhard,
beim Kettensatz gehören vorderes (17 Zähne) und hinteres (47 Zähne) Ritzel dazu. Wenn Du nur die Kette orderst bekommst Du auch nur die Kette
stefan
gts1000 am 21.10.2006 - 15:19
Hi Burkhard
Bei meinem DID Kettensatz wahr das hintere kettenrad dabei, beim vorderen Ritzel niehm das Orginal von Yamaha da ist ein Gummi auf Vulkanisiert
damit leuft die kette leisser
Gruß Norbert
Ripley am 21.10.2006 - 21:17
Hallo Stefan ,Hallo Norbert
"Super" Vielen Dank.
Werde die Saisonpause nutzen und mir die Teile
besorgen.
Gruß Burkhard
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| "Gummidämpfer" von gts1000 |
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Geschrieben von: Sysiphus2 - 05.12.2023, 13:52 - Forum: Archiv 2006-2023 (nur Lesen)
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gts1000 am 05.09.2006 - 19:44
Hallo GTS Gemeinde
Hatt schon mal einer die Gummidämpfer am Hinterrad gewechselt. bei wie viel Km. und was Kosten die Dämpfer.
Gruß Norbert
pappa am 15.09.2006 - 21:25
Bei 107000 noch nicht gewechselt. Zumindest nicht während der letzten 60000 km wo ich sie fahre.
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| "Grosses Spiel im Antrieb in tiefen Gängen! von <Lazybone> |
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Geschrieben von: Sysiphus2 - 05.12.2023, 13:50 - Forum: Archiv 2006-2023 (nur Lesen)
- Keine Antworten
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<Lazybone> am 16.08.2006 - 10:44
Hallo aus der Schweiz
Ich fahre GTS seit 1995. Seit längerer Zeit habe ich das Gefühl, dass das Spiel in Getriebe-Kupplung-Kette-Kette-Hinterrad deutlich zugenommen hat. Seltsamerweise spüre ich das nur in den tiefen Gängen (1+2).
Hat mir jemand einen Rat?
Viele Grüsse,
Adrian
tombigts am 16.08.2006 - 17:23
Hallo Adrian, ich war gerade in der Garage, Moped nach der Tour putzen.
Wenn die Efi auf dem Hauptständer steht und ein Gang
eingelegt ist, kann ich mein Hinterrad ca 2 cm vor und zurück bewegen, denke das ist normal. Wenn es deutlich mehr ist überprüfe mal die Ruckdämpfer im Hinterrad, evtl. ist die Kette ausgelutscht, oder das Spiel kommt
aus dem Bereich Getriebe, Kupplung.
Horch doch einfach mal wo Geräusche herkommen, immer mit Hauptständer und eingelegtem Gang am Hinterrad hin
und her drehen.
Thomas/Herne
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| "Drama von einem der auszog um seine Reifen eintragen zu lassen" von stefan |
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Geschrieben von: Sysiphus2 - 05.12.2023, 10:43 - Forum: Archiv 2006-2023 (nur Lesen)
- Keine Antworten
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stefan am 20.06.2023 - 08:48
Neue Reifen nach §19.2 und §21.
Ein Drama in vielen Akten
1. Akt
Weil bei meiner EFI die HU anstand, und die Reifen ziemlich am Ende waren wurde der Plan (*) gefasst, beides bei meinem Händler erledigen zu lassen.
Dort also ein Paar aktuelle Reifen (Michelin Pilot Road 4) ausgesucht mit dem Wissen, dass es ja jetzt für unsere Mopeds eine verpflichtende Einzelabnahme bei neuen Reifen gibt. Also direkt alle Papiere (Herstellerbescheinigung, Teilegutachten des TÜV Nord, die Kopie von Helmuts Zulassungsbescheinigung I und II mit der grundsätzlichen Freigabe der Reifengröße ohne Hersteller- bzw. Produktbindung) mit abgegeben und frohgemut abgewartet.
Bei der Abholung dann die Ernüchterung: Zwar hat die EFI keine Mängel (logisch) aber die Reifen „… dürfen vom (DEKRA-)Prüfer nicht eingetragen werden weil ihm dazu die notwendige Zusatzqualifikation fehlt. Das macht hier nur der TÜV“ Zur Ehrenrettung meines Händlers muss ich sagen, dass er davon auch noch nie gehört hatte.
Also erst einmal ohne Betriebserlaubnis vom Hof gefahren und auf zum
2. Akt
Es war noch relativ früher Nachmittag, also auf zum örtlichen TÜV und die Reifen eintragen lassen (*). Leider ist „früher Nachmittag“ für den Inschinjör eher „so gut wie Feierabend“. Auf mein Anliegen, eben mal die neuen Reifen abzunehmen kam ein „Darauf sind wir jetzt nicht vorbereitet. Außerdem dauert das mindestens 1,5 Stunden und dafür muss vorher online(!) ein Termin vereinbart werden!“
Um sicher zu gehen, dass dann die Hersteller- und Fabrikatsbindung direkt ausgetragen wird frage ich, mit Vorlage der o. g. Papiere den (freundlichen!) Herrn nach einer globalen Eintragung. Seinem prüfenden Blick auf Helmuths Papiere ergibt ein „Rechtlich sehr fragwürdig!“ als Antwort (*).
So folgt der
3. Akt
Der Internetauftritt des TÜV Süd ist aufgeräumt, nach ein wenig Cookie-Ablehnung erreicht man auch eine Seite auf der man Termine vereinbaren kann. Aber ach, in der Auswahlliste gibt es nichts in Richtung „Einzelabnahme“, „Reifeneintragung“,„$19 / §21“ oder ähnliches. Am nächsten kommt dem Ganzen „Andere Abnahmeart“. Ein hoffnungsvoller Klick darauf gibt dann tatsächlich den Button „Termin vereinbaren“. Heißa, es öffnet sich ein Monatskalender (*)! Leider sind dort sämtliche Datum bis Ende des Jahres ausgegraut, eine Terminwahl ist nicht möglich. Ganz unten dann der Hinweis, dass solche Termine bitte vor Ort vereinbart werden müssen!?
Okay, gehen wir zum
4. Akt
Ein TÜV Nord(!), ca. 500m von zu Hause entfernt wird aufgesucht und um einen Termin zur Reifeneintragung gebeten (*).
Die folgende Aussage kannte ich dann aber schon: „Das dürfen wir noch nicht machen weil die dazu notwendige Zusatzqualifikation fehlt.“
5. Akt
Es ist Samstag früh, aber der TÜV um die Ecke (nicht die o. g. Hauptstelle) hat ja auf. Und die Hoffnung, dass so eine Eintragung ja eigentlich kein Drama sein dürfte (okay, ich hätte es mittlerweile besser wissen müssen) lässt mich einfach mal alle Papiere zusammensuchen und schnell mit der EFI hinfahren (*).
Erster Erfolg: Der Prüfer sitzt gelangweilt mit einer Tasse Kaffee und der Bild-Zeitung vor der Halle. Und Ja, Einzelabnahmen können gemacht werden, aber normalerweise erst nach Online-Voranmeldung.
Mein Hinweis, dass ich ja jetzt da bin, alle Papiere habe, die Maschine vor der Tür steht und das Ganze doch eigentlich ganz fix geht weil ja schon das entsprechende Reifenformat in den Papieren steht wird dann aber mit dem erneuten Hinweis auf vorherige(!) Terminabsprache abgelehnt. Wahrscheinlich wollte der gute Mann einfach in Ruhe seine Zeitung lesen…?!?
Somit zu
6. Akt
Weil ich mittlerweile ja weiß, dass ein Onlinetermin nicht machbar ist rufe ich Montagmorgen direkt bei der herausgesuchten Rufnummer an. Und weil ich mittlerweile auch ein wenig dazugelernt habe frage ich direkt nach einem Termin wegen Reifeneintragung für ein Motorrad. Die Antwort lässt hoffen: Ja, das machen wir. Termin übermorgen um 15:00. Gut, dass ich nochmal nach der Adresse frage. Es handelt sich um eine andere Station als die von Samstag. Auch nicht weiter weg, halt nur in einer anderen Straße.
Zwischenspiel
Weil ich so langsam einen dicken Hals habe schreibe ich eine Mail an das „BMDV“ (Bundesministerium für Digitales und Verkehr) aka „Verkehrsministerium“ um herauszubekommen, wer sich diesen Bullshit ausgedacht hat und ob es dort auch klar denkende Menschen gibt, die diesen Schwachfug schnellstens zurücknehmen werden. (Okay, ganz so drastisch habe ich es nicht ausgedrückt, aber die Mail schrieb ich komplett mit den Mittelfingern!)
Tatsächlich kam 3 Tage später eine Antwort!
Inhaltlich aber ganz oben der Hinweis „Es wird vorab um Verständnis gebeten, dass eine Bewertung oder Begutachtung einzelner technischer Sachverhalte dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) - unter anderem aus Gründen der Neutralität und ggf. unvollständiger Informationen - nicht möglich ist.“, gefolgt von einem Textbaustein mit Auszügen und Links zu den derzeit geltenden Vorschriften ( Die sind mir bekannt, warum habe ich wohl die Mail geschrieben?)
Auf meine Rückmail, wer mir denn diese „Bewertung und Begutachtung“ geben kann habe ich dann allerdings keine Antwort mehr erhalten…
7. Akt
Wieder alle Papiere zusammengepackt und auf zur nächsten TÜV-Station. Ich bin ein wenig zu früh, unterhalte mich freundlich mit dem (unbeschäftigtem) Prüfer, reiche ihm schon einmal die Unterlagen über den Tresen und gehe vor die Tür…
Der Prüfer blättert mehrmals durch meine gesammelten Werke und kommt dann zu mir.
„Was soll ich denn jetzt hier eintragen?“
„Öhm. Neue Reifen, laut Verkehrsblatt 15/2019 keine ABE mehr, §19 und 21 notwendig?!“
„Ist doch unnötig! Hier (Kfz-Schein) stehen die Reifengrößen doch schon drin.“
„Ja schon, aber neue Reifen, laut Verkehrsblatt 15/2019 keine ABE mehr, §19 und 21 notwendig.“
„Habe ich ja noch nie gehört.“
An dieser Stelle hätte ich mir das schriftlich geben und von dannen fahren sollen! Aber irgendwie bin ich doch masochistisch veranlagt, drücke ihm die Herstellerfreigabe in die Hand und verweise auf das Kleingedruckte.
„Hm, okay. Das muss ich jetzt aber mal nachschlagen.“
Es folgt ein Gang in die Halle und das Entsperren eines Notebooks (Kennwort: TUEVSued2023#).
… (5 Minuten und einiges scrollen später)
„Ja, da habe ich die neue Verordnung. Mal schauen…“
„Ah, hier steht es. Hm, tatsächlich, da muss bei Ihnen eine Einzelabnahme erfolgen. Das dürfen wir hier aber leider nicht machen weil uns dafür noch die notwendige Zusatzqualifikation fehlt. Da müssen Sie zur Hauptstelle des TÜV für den Rhein-Kreis-Neuss, die machen das.“
WTF!!!
Okay, also weiter mit dem
8. Akt
Wieder zum TÜV aus dem 2. Akt und nach einem „Termin zur Einzelabnahme nach §19.2 und §21“ gefragt. Mittlerweile kennt man sich ja und so wird für den folgenden Montagnachmittag ein Termin eingetragen
Es folgt der
9. Akt
Bei schwülwarmen 30° die EFI zum TÜV gefahren, vor der Halle abgestellt und der Dinge harrend, die nun kommen werden. Weil ich ja so eine Einzelabnahme das erste Mal mitmache wurde sicherheitshalber das Öl nochmal nachgeprüft denn die Maschine quittiert heftige Vollgasfahrten mit ebenso heftigem Ölverbrauch.
Der Prüfer kommt, lässt sich die Papiere und den Schlüssel geben, schwingt sich auf die Maschine und fährt mit ihr die ca. 5 m in die Halle rein.
Er steigt ab, sieht sich erst einmal kurz die Reifen an (ja, sie sind rund, schwarz, vorne schmaler als hinten, mit fast neuem Profil und stoßen nirgendwo an) und verschwindet in seinem Büro.
Nach ca. 3 Minuten erscheint er wieder, macht Fotos von der Reifenbezeichnung und der Fahrgestellnummer und geht wieder ins Büro (wahrscheinlich gibt es da eine Klimaanlage).
Nun heißt es „Warten“.
Knapp 40 Minuten später erfolgt mein Aufruf. Für 105,99€ (O-Ton: „Billiger geht eine Einzelabnahme nicht.“) erhalte ich ein schön buntes Dokument aus dem hervorgeht, dass die Reifen des Herstellers „Michelin“, Typ „Pilot Road 4“ in den Dimensionen blablabla auf meinem Motorrad (und nur auf dem Motorrad mit dieser(!) Fahrgestellnummer) keine Gefährdung für Leib und Leben darstellen und, nach einem entsprechenden Eintrag beim zuständigen Straßenverkehrsamt, ich damit legal auf die Straße darf.
Ist also jetzt alles klar?
Nicht ganz!
Zum einen muss ich natürlich noch zum Straßenverkehrsamt (Termine nur Online!). Hier hatte ich Glück und bekam tatsächlich noch einen Termin für Mittwochnachmittag.
Zum Anderen werde ich beim ADAC mal nachfragen, wie es so mit dem Thema „Gleichbehandlung“ aussieht und ob ich mich wehren kann, wenn anderswo die Fabrikatsbindung komplett ausgetragen wird (Nochmals Danke an Helmut und Martin für die Unterlagen).
Es bleibt spannend!
(*) Merke: Plane einen Plan und er wird zunichte!
stefan
[Dieser Beitrag wurde am 10.07.2023 - 06:21 von stefan aktualisiert]
gtsbiker am 22.06.2023 - 19:40
Moin Stefan.
Super geschrieben. Die deutsche Bürokratie und ihre Blüten.
Das muss einfach an die ganz große Glocke.
Ich muss dich aber korrigieren.
In den Papieren von Helmut steht sehr wohl noch eine Fabrikatsbindung drin. Die Maschine hat er aber mittlerweile in die Niederlande verkauft.
Und bei meiner EFI stand so lange wie ich das Moped habe (seit 2001) habe, nie eine Fabrikatsbindung in den Papieren.
Viele Grüße, Martin
stefan am 23.06.2023 - 09:37
Teilerfolg !
Seit Mittwoch bin ich wieder ganz legal auf den Straßen unterwegs
Und auch der ADAC hat sich auf meine Frage geäußert:
[Zitat]
...
Meiner Meinung nach besteht hier wenig Aussicht auf Erfolg. Die Prüforganisationen, auch einzelne Prüfingenieure, hatten immer schon einen gewissen Ermessensspielraum bzw. unterschiedliche Befugnisse(je nach Ausbildungsstand).
Fakt ist, das der Prüfingenieur (PI) Einzelverantwortlich für seine Techn. Fahrzeugabnahme / Änderungsabnahme ist. Der eine sieht Dinge im Rahmen seiner Befugnisse etwas lockerer, der andere nicht.(wie in Ihrem Fall der Tüv in Neuss)
Soweit von der technischen Seite......
...
[/Zitat]
Also werde ich beim nächsten Reifenwechsel direkt eine Fahrt nach Coesfeld oder Rendsburg zur Abnahme einplanen . Ist auch okay, dann sind die Reifen schon einmal richtig eingefahren .
stefan
Arno am 25.06.2023 - 17:22
Nee, wat ein Irrsinn, der steht mir nächste oder übernächste Woche noch bevor.
gtsbiker am 27.06.2023 - 13:29
Stefan, dann fahre mit den alten Schluffen gen Norden, die neuen vor Ort rauf und damit wieder gen Heimat.
Sonst haste die neuen ja gleich wieder eckig gefahren.
VG Martin
Arno am 06.07.2023 - 15:56
Meine Blaue hat auch seit vorgestern wieder neuen TÜV.
Alles ganz easy, kein Problem.
[Dieser Beitrag wurde am 06.07.2023 - 15:57 von Arno aktualisiert]
stefan am 10.07.2023 - 06:23
Okay, okay. Ich hab's verstanden:
Ich muss umziehen
GTSunterwegs am 22.07.2023 - 15:54
Vielen Dank für den äußerst amüsante Bericht.
Und ich bin schon ganz gespannt, denn das steht mir am Montag, den 31.07. bevor für meine Pirelli Angel GT.
Ich wollte das meiner KÜS-Station machen, aber die sagten mir auch, dass sie das jetzt zwar rechtlich dürften, aber noch keine Schulung darauf gemacht hätten und das daher doch nicht dürften. Aber der TÜV Nord dürfte das sicher.
Ein Jahr zuvor wusste der Prüfer noch nicht mal, dass es da eine Änderung gab, die musste ich ihm unter die Nase halten, worauf er mit den Schultern zuckte und sagte, davon hätte er noch nie was gehört. ()
Ich habe mir dann neulich tatsächlich online einen Termin beim TÜV Nord besorgt. Wollte den Termin eigentlich kurzfristig haben, um vor meiner Reise nach Südtirol legal unterwegs zu sein.
Dann bekam ich aber einen Anruf vom TÜV Nord, dass ich in 6 Wochen einen Termin haben könne, weil der einzige Prüfer, der das machen kann, nur 1x pro Woche im Hause ist und völlig ausgelastet sei. Also schon mal der erste Dämpfer.
Nun bin ich gespannt, wie es am 31. werden wird .....
Welche Papiere brauche ich den nun eigentlich dafür , damit das sauber durchläuft? Die 120/180 Größen stehen bei mir zwar schon drin, aber eben mit Fabrikatsbindung ....
gtsbiker am 23.07.2023 - 19:40
Nochmal moin Rüdiger.
Auf jeden Fall solltest Du die Herstellerbescheinigung von Pirelli dabei haben.
Eigentlich müsste das bei dir, sofern die Kombi 120/180 unter 15.1/2/3 in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 steht, unproblematisch sein.
Wenn die „nur“ unter 22 steht, dann eher nicht.
Der Eintrag der Fabrikatsbindung ist laut Definition des Kraftfahrt-Bundesamtes nur als Hinweis darauf zu verstehen das man nur die Reifendimensionen aufziehen lässt, die eingetragen sind.
Wenn Du dazu mehr wissen willst, les dir mal das durch: https://www.600ccm.info/1/110727/XJ_600 … serlaubnis
Das interessante steht im grauen Kasten ein bisschen tiefer.
Wenn die Dimensionen unter 22 in Verbindung mit einem Reifentyp stehen kann es spannend werden. Dann kommt es tatsächlich auf das werte Befinden des Prüfers an denn offiziell darfst Du legal nur die eingetragenen Reifen fahren.
Er kann das ohne Eintragung so durchwinken, was aber für dich zur Folge hätte das es bei einer Kontrolle durch die Rennleitung evtl. eng wird weil die Betriebserlaubnis offiziell erloschen ist.
Er kann eine Änderungsabnahme nach Par. 19 Abs. 4 machen, was ca. 60 Euro kostet (Dekra).
Oder es kommt ganz hart und Du erlebst das was Stefan durch hat: Eine Einzelabnahme nach Par. 21 die dann laut Stefan 106 Euro kostet. Dann darfst Du aber auch wieder nur den Reifen fahren der eingetragen ist. Sollte Pirelli den Reifen in „Angel GT XYZ“ umbennen musst Du den, obwohl sich sonst nichts geändert hat, wieder eintragen lassen.
Willkommen in der Bürokratenrepublik Deutschland.
Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, die ist mit ein bisschen Fahren verbunden. Das hier zu schreiben würde aber den Rahmen sprengen.
Willst Du dazu mehr wissen schreib mich per PN oder Mail an.
VG Martin
GTSunterwegs am 23.07.2023 - 23:03
Also, bei mir steht das im Fz-Schein (ZB Teil 1) unter Ziffer 22 mit dem folgenden Text:
************
Zu G: 279 M.ABV*
Reifenfabrikationsbindung gem.Betriebserlaubnis beachten
*Zu 15.1/2 gen.: Vo 120/70 R17 58W u. Hi. 180/55 R17 73W
Serienfelgen Aufl.: Zul. Bridgestone BT021 F/R
*************
In meinem alten (entwerteten) Fz-Brief stehen noch eine erkleckliche Anzahl anderer Reifenpaarungen drin.
Im "neuen" Fz-Brief (also ZB Teil 2) steht überhaupt nichts zum Thema Reifen...
Verwirrende Geschichte das.....
Und ja: Es wird wohl eine Abnahme nach §21 werden, denn wenn §19 gereicht hätte, dann hätte das KÜS auch machen dürfen. Die haben aber gesagt, es muss eine nach §21 gemacht werden, was dann wiederum nur der TÜV darf.
Deutschland ist leider ein armseliges Bürokratenkonglumerat ohne technisch logischen Sachverstand...das ist eigentlich untragbar
[Dieser Beitrag wurde am 23.07.2023 - 23:28 von GTSunterwegs aktualisiert]
gtsbiker am 24.07.2023 - 09:03
Jo, in der neuen ZB Teil II steht dazu überhaupt nix drin. Man kann nur hoffen das die IT beim KBA ein gutes Backup-System hat. Da greifen die Zulassungstellen drauf zu.
Laut deinem Eintrag darfst Du nur den BT021 fahren und nachdem Du dann die Einzelabnahme teuer bezahlt hast, den BT021 und den Angel GT.
Setz dich mal mit Helmut oder mir zu dem Thema in Verbindung bevor Du einen Haufen Geld für eine 21er Abnahme bezahlst.
VG M.
GTSunterwegs am 03.08.2023 - 00:00
Also,
der Termin beim TÜV war so halb erfolgreich:
Erstmal haben die beiden Prüfer nicht schlecht gestaunt, als sie die EFI gesehen haben. War ihnen wohl bisher noch nicht bekannt.
Dann haben sie erst einmal alles angeschaut und überall reingeleuchtet.
Der Prüfer hat mir jetzt den Pirelli Angel GT eingetragen und gesagt, er läßt die Ausführungsnummer (II) weg, somit könne ich dann auch den Angel GT III fahren, falls er mal irgendwann kommen sollte.
Die generelle Fabrikatsbindung wollte er nicht austragen, das war ihm zu heikel.
Auch mein Hinweis, dass das schon öfters bei der GTS gemacht wurde, hat ihn nicht umstimmen können.
Er hatte Verständnis dafür, dass die Regelung generell scheiße ist und sagte auch, das habe ja eigentlich jahrzehntelang gut funktioniert mit den Reifenfreigaben seitens der Hersteller, aber es sei nunmal so wie es ist und er könne für andere Fabrikate keine Haftung übernehmen, ohne diese im eingebauten und gefahrenen Zustand zu beurteilen.
Er ist dann tatsächlich auch im Regen 10 min mit der EFI unterwegs gewesen.
Als er wiederkam, sagte er, es sei alles in Ordnung.
Ich habe jetzt dann auch den flacheren Lenker und die anderen Umlenkstreben des Federbeines (Heck höher) eingetragen bekommen, weil ja auch das Reifengutachten eigentlich nur für den unverbastelten Serienzustand bzw. für eine regelkonforme Karre gilt.
Naja, wie auch immer. Jetzt bin ich auf jeden Fall absolut legal unterwegs, das war das eigentliche Ziel.
Bin jetzt natürlich auch 169 € ärmer, aber jetzt kann mir erst einmal niemand an die Karre pinkeln, und das ruhige Gewissen fährt mit....
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